< Bürgerversammlungen 2018, Teil I

Bürgerversammlungen 2018, Teil II

Themenschwerpunkte: 5. Generalsanierung Mehrzweckhalle 6. Infrastruktur 7. Feuerlöschwesen 8. Entwicklung Gewerbegebiet 9. Freibad

5.    Generalsanierung Mehrzweckhalle

Meine sehr verehrten Damen und Herren, die derzeit laufende Generalsanierung der Mehrzweckhalle ist mit einem Kostenaufwand von rd. 3,5 Millionen das größte Bauvorhaben in der Stadt seit dem Bau der Kläranlage vor mehr als 10 Jahren.

Unsere in die Jahre gekommene Halle, die in den vergangenen 35 Jahren nahezu tagein tagaus sowohl von der Schule als auch den Vereinen in Anspruch genommen wurde, bedurfte der grundlegenden Generalsanierung. Damit machen wir die Halle wieder fit für die kommenden Jahrzehnte. Starke Unterstützung leistet uns hier der Bund in Form eines Zuschusses nach dem Kommunalinvestitionsprogramm in Höhe von 90 % für die energetischen Maßnahmen, aber auch der Freistaat Bayern gewährt über die sogenannten Finanzausgleich-Mittel mit einer Zuschussquote von etwa 70  % für die schulischen Zwecken dienenden Gebäudebestandteile einen erheblichen Anteil.

Neben der kompletten Außendämmung, dem Einbau neuer Türen und Fenster sowie einer hocheffizienten, weil energiesparenden Beleuchtung können wir somit z.B. auch die Toilettenanlagen und den Hallenboden sanieren. Auch das Behinderten-WC findet jetzt seinen Platz.

Für die immer umfangreichere Ausstattung schaffen wir im Westen der Halle durch einen Anbau Platz für zusätzliche Lagermöglichkeiten. In einem weiteren Bauabschnitt werden auch die Tartanbahn und das Ballspielfeld saniert.

Die für Großveranstaltungen notwendige Küche wird ebenfalls gründlich und bedarfsgerecht in Stand gesetzt. Die Vereine und Organisationen haben uns hierzu sowie auch zur Hallenausstattung wertvolle Hinweise gegeben.

Die Arbeiten an der Halle sind zum großen Teil bereits vergeben und viele Gewerke liefen und laufen gleichzeitig. Natürlich mussten wir – und ich habe dies bereits eingangs meines Rechenschaftsberichts angesprochen -  bei der Auftragsvergabe die Erfahrung vieler anderer Gemeinden und privater Bauherren machen: die Baukonjunktur brummt und die Firmen sind stark ausgelastet. Dass diese Kapazitätsengpässe mitunter auch unliebsame Preis-steigerungen mit sich bringen, liegt in der Natur der Sache.

Wir planen die Inbetriebnahme der generalsanierten, sich dann auch im neuen, frischen Kleid zeigenden Halle im Mai des kommenden Jahres, vorausgesetzt es kommt zu keinen unerwarteten Schwierigkeiten.  Dann können die Schule und unsere Vereine wieder in eine Halle zurückkehren, die den heutigen Sicherheits- und Energiesparansprüchen voll entspricht. Darauf dürfen wir uns schon heute alle freuen.

Selbstverständlich darf die neue Halle dann auch von Ihnen allen in Augenschein genommen werden, die Bevölkerung laden wir ein, sich an einem „Tag der offenen Tür“ selbst ein Bild über das Werk machen.

 

6.    Infrastruktur

Sanierung der Abwasser- und Wasserleitungen in der Wurzer und Schönfichter Straße in Neuhaus

Der Landkreis Neustadt a.d.Waldnaab plant die Deckenerneuerung in der Schönfichter Straße sowie den Ausbau der Wurzer Straße in Neuhaus. Beide Straßen sind Kreisstraßen und gehören zur NEW 19. Bevor nun im kommenden Jahr der Ausbau beginnt ist die Stadt gehalten vorab ihre Versorgungsleitungen zu untersuchen und ggfls. zu sanieren.  Dazu haben wir auf der Grundlage der bereits durchgeführten Kanalfilmungen eine Zustandsbewertung  und eine Überrechnung des Kanalnetzes  vorgenommen. Danach zeigten sich eine rechnerische Überlastung des Kanals sowie einzelne Schadstellen. Ziel ist die Erhöhung der Sicherheit gegen Rückstau bei Extremwetter.

Die Maßnahme betrifft einen Teilbereich der Wurzer Straße sowie den Einmündungsbereich in den Marktplatz, zu einem größeren Teil aber die Schönfichter Straße. Im Vorfeld des Straßenausbaus haben wir hier Abwasserleitungen ausgetauscht und repariert. Mit diesen vorgezogenen Arbeiten wollen wir natürlich vermeiden, dass die neu gebauten Straßen schon bald wieder aufgerissen werden müssen. In der Schönfichter Straße verlängern wir bei dieser Gelegenheit auch den Kanal bis zum neuen Standort des Feuerwehrgerätehauses am Ortseingang; die Wasserleitung wurde komplett ausgetauscht und auch bis zum Bauplatz des Gerätehauses fortgeführt.

 

Sanierung des Abwasserkanals im Bereich des Zwangspunktes an der Neuhauser Brücke

Viele von Ihnen werden nicht wissen, dass sich unmittelbar vor der Neuhauser Brücke auf der Windischeschenbacher Seite ein sog. Zwangspunkt befindet. Dort gelangt das Abwasser über einen Schacht in zwei Rohrleitungen, die unter der Neuhauser Brücke angehängt sind. Der Übergabeschacht ist sehr störanfällig, da sich immer wieder Material und Verzopfungen ablagern. Außerdem kann er mit seiner geringen Bauhöhe von nur 80 cm schlecht gewartet werden. Im kommenden Jahr – der Auftrag ist bereits vergeben – wird dieser Schacht zurückverlegt und dabei gleichzeitig auch die Abwasserleitung in der Neuhauser Unterführung ausgetauscht.

Beide Maßnahmen – also die Kanalauswechslungen in der Wurzer  und Schönfichter Straße als auch vor der Neuhauser Brücke – sind Bestandteil der Verbesserungsmaßnahmen, für die wir in vier  Jahresraten von den Grundstückseigentümern Verbesserungsbeiträge einheben müssen. Eine Rate war letztes Jahr und eine heuer fällig.

Dazu zählen auch die Nachrüstung aller Pumpwerke mit Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen sowie der Anschluss an das Leitsystem der Kläranlage.  Dies wollen wir innerhalb von drei Jahren umsetzen, wobei bereits summenmäßig etwa die Hälfte der Aufträge vergeben wurde.

 

Weitere Umstellung der Straßenbeleuchtung auf LED

Fortgesetzt haben wir auch unser schon seit mehreren Jahren laufendes Programm zur systematischen Umstellung unserer Straßenbeleuchtung auf energiesparende LED-Beleuchtung. In enger Zusammenarbeit mit dem Bayernwerk konzentrieren wir uns  dabei auf die Beleuchtungskörper, bei denen wir uns am meisten Einsparung versprechen. Wir investieren heuer rd. 20.000 Euro und erwarten eine Amortisation der Investition innerhalb von 7 Jahren.

Selbstverständlich werden auch bei neu ausgebauten Straßen – wie z.B. Schloßhof oder aktuell die Burgstraße – nur noch die sparsamen LED-Leuchten installiert.

 

7.    Feuerlöschwesen

Die Einsatzbereitschaft unserer Feuerwehren ist für den Stadtrat und mich persönlich ein wichtiger Faktor für die Sicherheit unserer Bürgerinnen und Bürger. Ich bin daher stets bemüht, im Benehmen mit den zuständigen Feuerwehrkommandanten die Ausrüstung und damit die Schlagkraft unserer Feuerwehren auf einem modernen Stand zu halten. Maßgeblich dafür sind jedoch auch die Mittel die wir dafür im Rahmen unserer Leistungsfähigkeit zur Verfügung stellen können. So freut es mich immer wieder und ich bin auch nicht ohne Grund stolz darauf, wenn unsere Feuerwehrmänner und -frauen die Stadt auch neben dem eigentlichen Feuerwehrdienst tatkräftig unterstützen.

So zum Beispiel beim

Feuerwehrgerätehaus Dietersdorf

Neben dem Dienst am Nächsten leisten die Mitglieder unserer Feuerwehren auch einen wertvollen Beitrag zum Bestandserhalt der Feuerwehrgerätehäuser. Neben dem nahezu in Eigenleistung 2015 fertiggestellten Bau in Bernstein haben auch die Dietersdorfer Feuerwehrmänner und -frauen im vergangenen Jahr kräftig angepackt. Nachdem die Außenfassade des nahezu 20 Jahre alten Gerätehauses in Dietersdorf durch die Witterungseinflüsse stark sanierungsbedürftig war, wurden auch hier die erforderlichen Arbeiten zum großen Teil in Eigenleistung ausgeführt. Neben der Gestellung des erforderlichen Gerüstes wurden schadhafte Stellen am Außenputz ausgebessert und der komplette Fassadenanstrich erneuert. Lediglich das Bildnis des Hl. Florian musste professionell und zwar durch unseren ortsansässigen Airbrushkünstler Herbert Franz aus Pleisdorf gestaltet werden. Durch diese Maßnahme ist das Gebäude wieder für die nächsten Jahre ertüchtigt! Die Stadt hat selbstverständlich die Kosten für das Material übernommen, der Haushaltsansatz dafür wurde dank des Fleißes der Dietersdorfer deutlich unterschritten. Ich bedanke mich an dieser Stelle nochmals sehr herzlich bei den Mitgliedern und Gönnern der Feuerwehr Dietersdorf für diese stattliche Eigenleistung und für dieses Engagement!

 

Feuerwehrgerätehaus Neuhaus

Auch hier ist die Stadt bemüht, die bekannten Raumproblematik der Neuhauser Feuerwehr entgegenzuwirken. Mit der Machbarkeitsstudie für ein neues Feuerwehrgerätehaus, dem Ankauf eines Grundstückes bereits im Jahre 2017 wurde ein erster Abschnitt abgearbeitet. 2018 wurde nun die Eingabeplanung erstellt und die Baugenehmigung beim Landratsamt beantragt.

Nachdem auch ein Feuerwehrgerätehaus den aktuellen Brandschutzvorschriften entsprechen muss, muss auch hier ein Fachplaner mit eingeschaltet werden. Um auch den naturschutzrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden ist auch der sog. Landschaftspflegerische Begleitplan in Arbeit. Zur Sicherstellung einer entsprechenden Zufahrt für die Einsatzkräfte wurde der bisherige Erschließungsweg neben dem Kriegerdenkmal durch die Stadt angekauft. Ich danke der Teilnehmergemeinschaft Neuhaus unter dem Vorsitz von Herrn Rupert Beer sehr herzlich für die Abgabebereitschaft. Der Neubau des Gerätehauses wird sowohl für die Stadt eine (finanzielle) als auch für die Männer der Neuhauser Feuerwehr eine Herausforderung werden. Denn ohne Eigenleistung werden wir dieses Bauwerk auch nicht stemmen können. Die Feuerwehr Neuhaus hat jedoch diesbezüglich schon ihre Unterstützung angeboten, schon heute vielen Dank dafür!

Sie haben es sicherlich über die Medien erfahren, dass vor ca. 4 Wochen ein Fahrzeug der FF Windischeschenbach unverschuldet auf dem Weg von einem Einsatz nach Hause in einen Verkehrsunfall verwickelt wurde. Gott sei Dank sind die beiden Feuerwehrmänner mit dem Schrecken davon gekommen. Das Fahrzeug wurde leider stark in Mitleidenschaft gezogen, aufgrund des Altes wird leider nur mehr der Zeitwert erstattet werden, hier werden wir daher eine Lösung finden müssen.

Ich danke an diese Stelle allen ehrenamtlichen Feuerwehrdienstleistenden unserer Stadt für ihr Engagement und wie sich zeigte auch dem Einsatz ihrer eigenen Gesundheit sehr herzlich und spreche ihnen meine Hochachtung aus!

 

8.    Entwicklung Gewerbegebiet Neuhaus und Baugebiete

Gewerbeansiedlungen

Die bereits 2017 getätigten Grundstücksverkäufe trugen für das Jahr 2018 erste Früchte. So hat die Fa. MicroSyst den Betrieb aufgenommen, diese hochinnovative Firma, die Anzeigendisplays herstellt, kam, und das ist ja keine Neuigkeit mehr, mit 60 Mitarbeitern von der Stadt Weiden zu uns! Wer im Frühjahr dieses Jahres die Einladung der Firma zum „Tag der offenen Tür“ angenommen hat, der konnte sich von der Produktpalette und den moderne Arbeitsplätzen und der vorhanden Firmenstruktur überzeugen. 2018 wurden auch die erforderlichen behördlichen Genehmigungen für die Firma Inoplast, bisher noch beherbergt in den Räumen der ehem. Porzellanfabrik und der Firma Kunzendorf erteilt. Die Baumaßnahmen von Inoplast haben bereits begonnen, die  Hallenbauten sind weit vorangeschritten. Auch die Firma Kunzendorf hat mit den Erdarbeiten begonnen, hier dürfen wir auf einen Zuwachs von gut 20 Arbeits-plätzen von „außerhalb“ rechnen und uns darüber freuen! 2018 war auch das Jahr der Firma Ernstberger, die als alteingesessenes Windischeschenbacher Handwerksunternehmen die Weichen für die nächste Generation und damit für die Zukunft mit der Errichtung eines neuen Firmengebäudes im Industriegebiet gestellt hat. Wie man hier auch sehen kann, so ist ihr dies optisch auch gut gelungen!

Für die noch freie Fläche zwischen der Firma Prodinger und der Firma Inoplast konnte das Interesse einer weiteren Firma aus dem Gebiet der Stadt Weiden geweckt werden. Die 4medic GmbH Medizintechnik & EDV für moderne Arztpraxen, derzeit beheimatet in der Christian-Seltmann-Straße in Weiden, möchte sich mit ihren gut 20 Mitarbeitern in Windischeschenbach verwirklichen.

Das betroffene Grundstück wurde verkauft und im Laufe des Jahres 2020 sollen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von 4medic in die dann neu errichteten Räume in Neuhaus umziehen. Kompetenz in Medizin- und EDV-Technik für zahlreiche Arztpraxen in unserer Region gibt es dann aus Neuhaus.

Natürlich möchten wir auch in der Zukunft handlungsfähig bleiben und Firmen, die unsere perfekten Standortvorteile zu schätzen wissen, eine Ansiedlung in unserem Industriegebiet ermöglichen. Dazu benötigen wir Bau- aber auch Ersatzgrund, den wir Grundstückseigentümern für einen Tausch mit Gewebegrundstücken anbieten können. Im Frühjahr 2018 hat die Stadt daher eine landwirtschaftliche Ackerfläche mit einer Größe von ca. 5 ha in relativer Nähe zum Industriegebiet erworben, den wir den betroffenen Landwirten gerne zum Tausch für entsprechenden Gewerbegrund anbieten. Vielen Dank an dieser Stelle an die Grundeigentümer, die beim Verkauf von landwirtschaftlichen Grundstücken auch an die Stadt als möglichen Käufer denken und damit aktiv an der Weiterentwicklung unserer Stadt mitarbeiten.

 

Ausbildungszentrum für besondere Einsatzlagen des BRK in Neuhaus

Nach der Entscheidung des Bayer. Innenministeriums dieses in Deutschland einzigartige Trainingszentrum bei uns zu errichten, ist eine stufenweise bauliche Umsetzung vorgesehen. Zunächst durch die Integration des bestehenden Atemschutzzentrums und der dort noch vorhandenen Raumkapazitäten.

Bedingt dadurch musste sich die Fa. Windschiegl in neuen Räumen verwirklichen und ihre bisherige Betriebsstätte für die Umsetzung der Phase I zu Verfügung zu stellen.

In diese Phase I sollen neben der Herstellung der benötigten Räume und deren Ausstattung auch bereits Führungskräfte der beteiligten Hilfsorganisationen (Rettungsdienste, THW, Feuerwehren, Polizei, Bundeswehr) für besondere Schadenslagen trainiert werden. Dort gewonnene Erkenntnisse fließen dann in der Weiterentwicklung des BayZBE mit ein. Ziel ist der Neubau eines Schulungs- und Trainingszentrums mit sog. Indoor- und Outdoor-Flächen, die den Teilnehmern vielfältige Übungs- und Trainingsmöglichkeiten bieten sollen. Mit der Umsetzung der Phase I wurde 2018 begonnen. Ein Start der Bauplanung ist unserer Kenntnis nach 2019 vorgesehen. Für die Umsetzung dieser Maßnahme hält die Stadt ein Grundstücksareal mit der Größe von ca. 27.000 m² seit Herbst 2016 vorrätig. Die Umsetzung bleibt weiter spannend.

 

Baugebiet Hofzelch

Eine kleine Erfolgsgeschichte schreibt dieses kleine, aber feine Baugebiet. Es hat sich sehr erfreulich entwickelt. Nach Abschluss der Erschließungsarbeiten im vorigen Jahr stand heuer die Vermarktung der 13 stadteigenen Grundstücke im Vordergrund. Wir haben uns dabei bewusst für einen Bauzwang entschieden, damit die Grundstücke nicht nur rein der Geldanlage dienen. Wir wollen den Familien Grundstücke zum Bauen anbieten, und dass dies gelungen ist zeigt die rege Nachfrage. Erst vor ein paar Tagen wurde der letzte freie und verfügbare Bauplatz von uns veräußert.

Viele Familien kommen von auswärts zu uns, das freut uns besonders. Die ersten vier Wohnhäuser stehen bereits, weitere werden folgen.
 

- Verfügbare Bauparzellen am Rot-Kreuz-Platz in Neuhaus

Baugrund ist knapp und begehrt. Das Landkreissiedlungswerk besitzt am Rot-Kreuz-Platz eine größere, bereits parzellierte Grundstücksfläche. Nach Abriss der sog. Porzellanhäuser hat dieses Wohnquartier wesentlich an Qualität gewonnen. Das Landkreissiedlungswerk ist nun bereit, noch verfügbare Bauparzellen an die Stadt abzugeben. Der Stadtrat wird sich demnächst damit befassen. Mein Ziel ist es, vorhandene Baulücken im Innenbereich zu schließen bevor Baugebiete auf der sog. grünen Wiese angesiedelt werden.

9.  Freibad

Unser Freibad hat heuer eine Rekordsaison zu verzeichnen. Mit 48.632 Gästen und 81.000 Euro Einnahmen nimmt das Jahr 2018 eine Spitzenposition ein. Zu verdanken ist diese Entwicklung zum einen natürlich dem Super-Sommer, aber auch – so bestätigen  es immer wieder unsere Gäste – der herrlichen Lage, der hervorragenden Wasserqualität und unserem Fachpersonal, das sein wachsames Auge auf die Anlage hat. Wir sind froh, dass wir neben dem Schwimmmeister Horst Lindner, dem Fachangestellten Benjamin Höllerer noch eine weitere Fachkraft für uns gewinnen konnten. Schwimmmeister Peter Faget verstärkt das Team seit dem 01. April.

Mit der Anstellung einer weiteren Kassier- und Reinigungskraft können wir auch mehr Reinigungsintervalle speziell in den sanitären Anlagen vor allem bei Spitzenzeiten bieten.

Gleichwohl, meine Damen und Herren, unser Bad kommt in die Jahre. In Betrieb genommen im Jahr 1984 nagt der Zahn der Zeit auch an dieser beliebten Freizeiteinrichtung. Jahrelang haben die Gemeinden eine finanzielle Mitbeteiligung des Freistaates Bayern eingefordert.

Nun hat der Freistaat Bayern die Zeichen der Zeit erkannt und will ein Förderprogramm für die Sanierung kommunaler Freibäder auflegen. Es bleibt aber abzuwarten, inwieweit das angekündigte Fördervolumen von jährlich 20 Millionen Euro ausreichen wird, den Sanierungsstau vieler gleichbetroffener Bäder abbauen zu helfen.

Eine große Hilfe beim Unterhalt des Bades ist unser Freibadförderverein und das schon seit vielen Jahren! Er unterstützt uns auch heuer wieder tatkräftig und stellt 8.600 Euro für den Ankauf eines neuen Beckensaugers sowie 12.000 Euro für den Umbau der Absorberanlage zur Verfügung. Vielen Dank dafür an den Freibadförderverein und seiner Vorstandschaft.

Bericht "Der neue Tag" 08./09.12.2018
https://www.onetz.de/oberpfalz/neuhaus-windischeschenbach/zugeparkte-hofeinfahrten-erzuernen-neuhauser-id2571235.html