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Achtung: Wichtige Informationen für Grundstücksbesitzer

Vorauszahlungen auf den Beitrag für die Verbesserung und Erneuerung der öffentlichen Entwässerungseinrichtung

Die Stadt Windischeschenbach muss erhebliche Investitionen im Abwasserbereich tätigen und hat zur Finanzierung dieser Maßnahmen beschlossen, dass 80 % der Kosten über Verbesserungsbeiträge auf die angeschlossenen Grundstücke umgelegt und 20 % des Aufwandes in die Abwassergebühren einberechnet werden. Die vorläufigen Verbesserungs-beiträge belaufen sich auf 0,23 Euro je Quadratmeter Grundstücksfläche und auf 1,72 Euro je Quadratmeter Geschossfläche.

Die Vorauszahlungsbescheide werden derzeit zugestellt.  Die Vorauszahlungen sind in drei Raten an nachstehenden Terminen zur Zahlung fällig:

1.     Rate zum 01.11.2017
2.     Rate zum 01.11.2018
3.     Rate zum 01.11.2019

Nach Abschluss der Maßnahmen ergeht ein gesonderter Bescheid für die Schlusszahlung.

Die Rechtsgrundlage für die Erhebung von Verbesserungsbeiträgen ist die
Beitragssatzung für die Verbesserung und Erneuerung der Entwässerungseinrichtung,
die in der Sammlung des Ortsrechts hinterlegt ist.
Hier Beitragssatzung online abrufen

 

Über die Einhebung von Verbesserungsbeiträgen wurde in einer Informations-veranstaltung am 26.09.2017 in der Aula der Grund- und Mittelschule ausführlich informiert und im Anschluss daran in der Tagespresse berichtet.
Hier den Bericht einsehen

 

Hier ein paar Beispiele über die Höhe der Verbesserungsbeiträge und deren Berechnung anhand konkreter Gebäudetypen:
Berechnungsbeispiele


Nachstehend einige wichtige Fragen und Antworten zu den vorgesehenen Maßnahmen:

Was geschieht im Kanalnetz?
Im Zeitrahmen ab 2016 sind insgesamt 11 Verbesserungsmaßnahmen vorgesehen und teilweise bereits ausgeführt, die neben der Reinigung des Abwassers auch für eine Entlastung des Kanalsystems sorgen. Im Einzelnen sind dies:

Maßnahme 1 und 2:  Bürgermeister Gierisch Straße und Lehnerberg
Kanalsanierung mit größerem Rohrquerschnitt zur Verbesserung der hydraulischen Abflusssituation, knapp 60 m Kanalleitungen werden in ihrer Dimension den heutigen Verhältnissen angepasst.

Maßnahme 3: Neustädter Straße mit Schloßhof
Hydraulische Entlastung des Kanalnetzes durch den Neubau eines Regenüberlaufs. Dadurch wird das Niederschlagswasser bei stärkeren Regenereignissen kontrolliert in den Stadtbach eingeleitet, die Gefahr eines Rückstaus deutlich verringert. Zudem werden ca. 250 m Mischwasserkanalisation hinsichtlich ihrer Dimensionierung an die heutigen Anforderungen angepasst.

Maßnahme 4 und 5: Wurzer Straße und Schönfichter Straße in Neuhaus
Auch hier ist das Kanalnetz überlastet und wird angepasst, zudem werden beide Straßenzüge (Kreisstraße) durch das Staatl. Baumt Jahr 2019 generalsaniert. Das bedeutet, dass alle unterirdischen Versorgungsleitungen auch mindestens so lange halten müssen wie der neue Straßenbelag, um ein Aufbrechen des Belages zu vermeiden.

Maßnahme 6:  Bahnquerung Neuhauser Straße
Unter der Bahnbrücke befinden sich Abwasserleitungen, die durch die jahrzehntelange Beschickung mit Abwasser Beschädigungen aufweisen, die nur notdürftig ausgebessert werden konnten. Diese ca. 60 m lange Kanalleitung muss daher zeitnah ertüchtigt werden um ein Eindringen von Abwasser in die Naab zu vermeiden. Von der Ertüchtigung betroffen ist auch der Verteilerschacht vor der Brücke, dessen Zugang nur äußerst schlecht erreichbar ist und zunehmend störanfälliger durch Versandung wird.

Maßnahme 7: Erneuerung der Kläranlage Krummennaab
Seit 1995 wird der Ortsteil Bernstein über die Kläranlage Krummennaab entsorgt, die Stadt Windischeschenbach hat sich anteilsweise an den Unterhaltskosten und nun auch an den Sanierungskosten zu beteiligen. Nachdem die entsprechende Satzung für alle an eine Kläranlage angeschlossenen Einwohner gilt, haben die Bernsteiner sich an den Verbesserungsbeiträgen für die Ertüchtigung der Kläranlage Windischeschenbach auch beteiligt.

Maßnahme 8: Prozessleitsystem für die Kläranlage Windischeschenbach
Nachrüstung aller Pumpwerke mit Fernmelde- und informationstechnischen Anlagen sowie Anschluss an das Leitsystem der Kläranlage mit elektro- und maschinentechnischem Umbau. Die bisherige Anbindung an die Fernmeldetechnik wird in Kürze durch die Telekom nicht mehr angeboten. Störmeldungen werden künftig über modernere Kommunikationstechnik übermittelt, zudem können auch wesentlich mehr Daten übertragen werden als bei den bisherigen „SMS-Meldungen“. Die Folge wird u.a. auch ein verminderter Personaleinsatz sein.

 Maßnahme 9: Einbau einer Durchflussmessung im Pumpwerk Bernstein
Hier muss künftig die genau transportierte Abwassermenge festgestellt und abgerechnet werden. Bislang wurde die Abwassermenge nach einem bestimmten Prozentsatz abgerechnet, das wurde von den Kläranlagenbetreibern nicht mehr akzeptiert. Grundsätzlich erwarten wir hier jedoch keine Erhöhung der Betriebskosten.

 Maßnahmen 10 und 11: Pumpwerke in Johannisthal und Schweinmühle
Umbau zum pneumatischen Pumpwerk mit Einbau eines Druckluftnachspeisungsschachtes in der Abwasserdruckleitung Johannisthal mit Luftzuleitung. Damit wird die Standzeit des Abwassers erheblich verkürzt, das bedeutet u.a. eine deutliche Minderung der Geruchsbelästigung in den Wohnbereichen, in die diese Pumpleitung mündet.

Haben Sie noch weitere Fragen?
Für Rückfragen steht Ihnen das Team der Bauverwaltung (Tel. 09681/401-221 bzw. – 222) sowie für die Zahlungsmodalitäten das Team der Stadtkasse unter Tel. 09681/401233 bzw. – 232) gerne zur Verfügung.